| BNI - zu "amerikanisch"? |
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| Montag, 28. September 2009 um 14:56 | |
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"Amerikanisch" war mein erster Gedanke, als ich im Frühjahr diesen Jahres zum ersten Mal zu Gast in einem BNI Chapter war. Dass ich in aller Herrgottsfrühe von wildfremden Menschen strahlend und zuvorkommend in Empfang genommen wurde, war mir schon etwas suspekt. Dass diese Leute mit größter Sebstverständlichkeit überdimensionale Namensschilder trugen, teilweise mit bunten Fähnchen verziert, die Auskunft über die Funktion des Trägers gaben, erheiterte mich eher. Wenn ich auch zugeben musste, dass es somit sehr leicht war, die Gesprächspartner, denen ich sofort vorgestellt wurde, zu identifizieren und mit Namen anzusprechen. Von den Sechzig-Sekunden-Präsentationen war ich sofort begeistert. Die Beiträge der Mitglieder gerieten fast duch die Bank witzig und informativ und selbst konnte ich mich wohl auch einigermaßen positiv aus der Affäre ziehen. Wieder echt "amerikanisch" und fast ein bisschen brutal in ihrer Transparenz erschien mir die Runde, in der die Mitglieder Rechenschaft ablegten, welche Empfehlungen oder Besucher sie heute mitgebracht - oder eben nicht mitgebracht hatten. Ein "faules Ei" würde sich in dieser Gemeinschaft nicht lange verstecken können. Etwas kulturgeschockt, aber doch sehr interessiert am Konzept, das hinter dieser gutgelaunten, energiegeladenen Gesellschaft steckt, verließ ich nach etlichen interessanten Gesprächen das Münchener Chapter. Heute erwarte ich selbst jeden Freitag Morgen... Geschrieben von Christiane Zahn, BNI42, am 5. November 2006 |